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Stichwörter:
Warum nicht? Es gibt keine bindenden Kleidervorschriften bei einer evangelischen Trauung. Früher durfte beispielsweise eine schwangere Braut kein weißes Kleid anziehen. Das weiße Kleid war Zeichen der Jungfräulichkeit. Diese Bedeutung hat es heute weitgehend verloren.
In akuten Krisen kann eine Eheberatung hilfreich sein. Schnellstmöglich und verbindlich wird an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet. Aber auch Erfahrungen und Anregungen für die alltägliche Pflege der Liebe gibt das geschulte Personal an Eheleute weiter. In Marburg gibt es eine evangelische Eheberatungsstelle. Die Kirche nimmt damit einen Teil der Verantwortung wahr, den sie für die Beziehung zwischen zwei Menschen habt. Gottes Liebe und Fürsorge zeigt sich in der konkreten Begleitung durch Menschen. Suchen Sie sich Ihre Beratungsstelle oder schreiben Sie uns.
Dieser ursprünglich germanische Brauch fand auch Einzug in die evangelische Kirche. Er ist belastet von seiner patriarchalen Vorstellungswelt, aus der er stammt: Die Frau ist Eigentum des Mannes. Aus der Hand des Vaters nimmt der neue Eigentümer seinen Besitz entgegen. Allerdings könnte man dafür halten, dass es manchen Vätern so leichter fällt, sich von ihrer Tochter zu lösen. Oder aber sie brauchen einen Auftritt im Gottesdienst. Sprechen Sie die Möglichkeiten mit Ihrer Pfarrerin, mit Ihrem Pfarrer ab.
Ja. Das geht. Es
ist ja immer eine traurige Sache, wenn eine Ehe scheitert. Schuld haben
und "Sich-Schuldig-Fühlen" ist dann nahezu immer ein
Thema. Wenn Geschiedene sich erneut "trauen" lassen möchten,
dann bringen sie immer auch den Wunsch nach Vergebung und einem Neuanfang
zum Ausdruck. Beides will Gott schenken.
Natürlich. Die Ehe hat auch ihren Sinn in sich selber. Nach biblischem Verständnis ist der Mensch Gottes Ebenbild im Gegenüber von Mann und Frau.
Ja. Einer/e von Ihnen sollte Mitglied in der evangelischen Kirche sein. Der/die andere Partner/in sollte aber die Trauung bejahen können oder zumindest tolerieren.
Nein, das geht leider nicht.
Für drei Zwecke.
- Ein Drittel Ihres Dankopfers ist für "Moretele" (die
Partnerschaft unserers Kirchenkreises mit den Christen im Kirchenkreis
Moretele in Süd Afrika.
Wenn Sie aus der
Elisabethgemeinde kommen, haben Sie keine Kosten für Ihre Trauung.
Die werden durch Ihre Kirchensteuer abgedeckt.
Ökumenisch
können Brautpaare heiraten, die unterschiedlichen Konfessionen
angehören. Weder die evangelische noch die katholische Kirche verlangen
heute noch den Konfessionswechsel eines der Ehepartner. Eine ökumenische
Trauung ist formal entweder eine evangelische Trauung mit katholischem
Beistand, oder eine katholische Trauung mit evangelischem Beistand.
Die Trauung muss also kirchenrechtlich bei einer der Konfessionen geschlossen
werden. In der Regel ist das dann die Konfession, in deren Kirche die
Trauung stattfindet. Die Trauung folgt in der Regel dem Gottesdienstablauf
der Konfession, in deren Kirche die Trauung stattfindet. Die Trauung
kann von einem oder von beiden Pfarrern/innen der Ehepartner geleitet
werden. In den Vorbereitungen zur Trauung muss das Brautpaar mit beiden
Pfarrern/innen sprechen. Sie sollten beide der ökumenischen Trauung
zustimmen.
Die Evangelische Kirche hat keine solche Bestimmungen.
Ja. In unserer evangelische Kirche gibt es für Paare mit einem christlichen und einem nichtchristlichen Partner den sogenannten "Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung". Der größte Unterschied zur kirchlichen Trauung ist das Fehlen der Traufragen. Gebete und Segnung können nach Absprache mit Ihrer/m Pfarrerin/Pfarrer Ihrer Situation entsprechend angepasst werden.
Ja, das ist kein Problem, solange der Partner mit gutem Gewissen an der evangelischen Trauung teilnehmen kann und den Wunsch des evangelischen Partners nach einer kirchlichen Trauung akzeptiert und respektiert.
Ja. Wenn beide eine evangelische Trauung wünschen, sollte aber die römisch-katholische Ehepartnerin, bzw. der -partner vor der Trauung in der jeweiligen katholischen Pfarrei die "Befreiung von der Formpflicht" beantragen, damit er/sie dort später keinen Einschränkungen unterliegen braucht.
Ja. Der Ringwechsel ist ein Teil der kirchlichen Trauung. Mit den Worten "So gebt einander diese Ringe an die Hand zum Zeichen der Liebe und der Treue, die euch verbindet", reicht der Pfarrer / die Pfarrerin die Ringschale dem Brautpaar hin. Daraufhin beginnt der Bräutigam und es folgt die Braut, dem Partner den Ring anzuziehen. Danach bitte den Kuss nicht vergessen. ;-))
Das Wichtigste ist: die kirchliche Trauung findet in jedem Fall nach der standesamtlichen Trauung statt. Der Abstand sollte kurz sein, kann aber aus individuellen Gründen auch länger sein.
Nein. Die Kleidung sollte festlich sein. Das weiße Brautkleid ist in seiner ursprünglichen Bedeutung der Jungfräulichkeit ja schon länger fragwürdig geworden. Es ist aber trotzdem ein festliches Kleidungsstück, das diesem besonderen Tag angemessen ist.
Ja. Die Mitwirkung kann z.B. musikalisch, mit einer Ansprache, einer Aufführung oder in einem Gebet für das Brautpaar geschehen. Fragen Sie ihre Pfarrerin / ihren Pfarrer nach den Möglichkeiten und sprechen Sie die Beiträge mit ihr / ihm ab.
In der Elisabethkirche
gibt es samstags drei Zeiten, in denen Trauungen stattfinden können.
Davor und danach muss die Kirche für Besuchergruppen offen sein
(etwa 100000 Besucher im Jahr). Die möglichen Termine sind 12 Uhr,
13 Uhr oder 14 Uhr.
Den Ablauf des Traugottesdienstes können Sie sich in unserem Sevicebreich Trauung anschauen. Sie können hier die verschiedenen Stücke, Lieder, Lesungen oder Traufragen aussuchen und sich so auf ihre Trauung vorbereiten.
Das ist im Prinzip möglich. Zu bedenken ist bei diesem Brauch allerdings, dass er mit einem bestimmten Frauenbild verknüpft ist, das sich in unserer Zeit weitgehend überholt hat. Die Tochter wird als "Besitz" des Vaters angesehen, der sie mit diesem Akt in den "Besitz" des Ehemannes überführt.
In der Elisabethkirche ist das erst vor der Kirche möglich, da sonst die Küster die Kirche für die nächste Hochzeit oder die Besichtigungsgruppe nicht mehr rechtzeitig reinigen könnten und auf diese Weise Unfallgefahr entstünde.
Normalerweise geht bei evangelischen Trauungen die Braut rechts vom Bräutigam. In manchen Orten geht bei katholischen Trauungen vor der Trauung die Braut links und nach der Trauung rechts.
Es gibt drei Möglichkeiten:
Alle anfallenden
Kosten des Trau-Gottesdienstes sind normalerweise mit ihrer Kirchensteuerzahlung
abgegolten. In der Elisabethkirche gilt das für die Mitglieder
der eigenen Gemeinde (Gilt auch dann, wenn beispielsweise die Eltern
von Braut oder Bräutigam zur Gemeinde gehören).
Normalerweise der
Organist der Gemeinde. Für jedes Wochenende, an dem in unserer
Kirche Amtshandlungen sind, ist einer unserer
Organisten auch für das Spielen der Orgel bei Trauungen eingeteilt.
Hier finden Sie Lieder zu Ihrer Trauung. Sie können sie sich auch online vorsingen lassen.
In der Regel können Sie selbst sich um weitere Musiker bemühen, die über den Organisten der Kirchengemeinde hinaus, den Traugottesdienst bereichern sollen. Sie können sich aber auch bei Ihrem/er Traupfarrer/in Rat in dieser Frage holen.
Ja. Er sollte aus der Bibel sein. Denn durch das Wort der Bibel hören wir auf die Verheißungen, die Gott uns auch für den gemeinsamen Weg in der Beziehung und der Ehe zusprechen möchte.
Sprechen Sie mit
Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer im Traugespräch darüber. Nach
kirchlichem Verständnis wird eine Ehe auf Dauer geschlossen. Formulierungen,
die eine zeitliche Begrenzung ausdrücken oder von einer Beliebigkeit
sprechen, sind unpassend.
Nach evangelischem Verständnis gehört zur Eheschließung die kirchliche Trauung, bei der Gottes Wort über die Lebensgemeinschaft von Frau und Mann verkündigt wird, die die beiden auf dem Standesamt eingegangen sind. Das Brautpaar verspricht sich vor Gott und der Gemeinde lebenslange gegenseitige Liebe, Achtung, Fürsorge und Treue. Die Gemeinde erbittet für die Eheleute Gottes Beistand und Segen. Voraussetzungen für eine kirchliche Trauung sind: 1) Beide Ehepartner
wünschen eine kirchliche Trauung.
In der Regel wird das Traugespräch vor der Trauung verlangt. Beide Partner sollten daran teilnehmen.
- Man sollte seinen
Tauftag und den Taufort kennen. Beides wird bei der Trauung in das Kirchenbuch
eingetragen. Sie finden diese Daten meistens in Ihrer Taufurkunde oder
im Familienstammbuch Ihrer Eltern. Sie können auch bei Ihrem Taufpfarramt
nachfragen.
Bei Ihrem Pfarramt
(Wohnort) oder, wenn Sie sich in einer anderen Kirche trauen lassen
wollen, im Pfarramt der dortigen Gemeinde.
Als erstes sollten
Sie an die Kirche denken, mit der Sie etwas verbindet. Meistens ist
das die Kirche, in der man in irgend einer Weise "zu Hause "
ist. Aber auch die Kirche des künftigen Wohnortes könnte Ihre
Beziehung zur dortigen Ortsgemeinde begründen und Ihnen deutlich
machen, dass Sie nicht allein sind auf ihrem Weg.
Die Trauung ist ein Gottesdienst. Normalerweise finden Gottesdienste in den dafür errichteten Kirchen statt. Wenn trotzdem Ihr Wunsch nach einem anderen Ort stark bleibt, dann sprechen Sie mit "Ihrem Pfarrer" Ihrer Pfarrerin", was ihr/ihm gemeinsam mit Ihnen möglich ist.
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