Anmerkungen


* A. Batlogg SI hat aufgrund des Mitschnitts und der Notizen von Frau Münzebrock vorliegenden Aufsatz erarbeitet, für dessen redaktionelle Fassung er die Verantwortung trägt.

1 Santa Teresa de lesüs, Obras completas. Hrsg. v. E. de la Madre de Dios - O. Steggink. Madrid6 1979, 1142.

2 Es handelt sich dabei um einen der damals üblichen literarischen Wettstreite. In Form von satirischer Kritik wird ein bestimmtes Thema diskursiv abgehandelt.

3 Vgl. P.-W. Scheele, Diese Frau hat alles gegeben. Teresa von Avila im Spektrum der Verkündigung und der Dichtung. Würzburg 1983, 80.

4 Zit. nach E. Lorenz, Teresa von Avila, Licht und Schatten. Schaffhausen 1982, 141 f (Das gesamte Vorwort ist dort, 140-151, übersetzt).

5 Vgl. P.-W. Scheele, (s. Anm. 3) ebd. 18.

6 Vgl. U. Dobhan (Hrsg.), Teresa von Avila. Olten 11 984, 16.

7 Vgl. 0. Steggink, Erfahrung und Realismus bei Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz. Düsseldorf 1976, 107: „In Wirklichkeit aber war diese affektive Fähigkeit für sie ein Bedürfnis“

8 Zu kämpfen und zu sterben! Teresas Bruder Hemando gehört zu den Eroberern von Peru, Rodrigo fiel 1557 im Kampf gegen die Indianer in den Anden. Vgl. Teresa von Avila, Wege zum Gebet. Eine Textauswahl. Hrsg. v. I. Behn. Zürich 1976, 30. 'Vgl. zudem im Anhang des zweiten Bandes der deutschen Gesamtausgabe (315-327) die Angaben über ihre Familie.

9 Der folgende Abschnitt hält sich eng an E. Lorenz (s. Anm. 4) 21-56 („Die Praxis des mystischen Weges“).

10 Vgl. Francisco de Osuna, Versenkung. Weg und Weisung des kontemplativen Gebetes. Hrsg. v. E. Lorenz. Freiburg2 1984, 86-90 („Die Wasser der Gnade“).

11 Vgl. z.B. 4 Mor. 2, 10 u. 6 Mor. 11, 10. - Unverständlicherweise kommt dieser Zentralbegriff des geistlichen Lebens im neuen „Praktischen Lexikon der Spiritualität“ (Hrsg. v. Ch. Schütz, Freiburg 1988) nicht als eigenes Stichwort vor.

12 Vgl. dazu E. Lorenz, Mystische Schmetterlingskunde. Teresas Falter und sein geistiger Lebensraum. In: Geist und Leben 57 (1984) 405-420.

13 0. Steggink (s. Anm. 6) spricht vom „weiblichen Lehramt der Erfahrung, warnt jedoch davor, Teresa als Protagonistin für den Kampf zwischen den Geschlechtern, als Paradefeministin sozusagen, hinzustellen: „Und so müssen wir zugeben, daß Teresa von Jesus, die Lehrmeisterin der Theologen und Förderin des Dialogs zwischen Theologie und Mystik, recht hat, wenn sie etwas maliziös schreibt: Obgleich wir Frauen nicht als Ratgeber taugen, treffen wir doch manchmal das Richtige“ (151 f.) -J. Sudbrack (Erfahrung einer Liebe. Teresa von Avilas Mystik als Weg zu Gott, Freiburg 1979) attestiert Teresa, Emanzipationsarbeit. (26) geleistet zu haben: Sie habe „gezeigt und gelebt, daß die Frau zur eigenständigen, persönlichen Innigkeit fähig ist.“ (27)

14 Poesias: Búscate en Mí. In: Obras completas (s. Anm. 1) 500 f.

15 Cta. 254: „Vagabunda y inquieta“. Teresa spielt in dem Brief vom 4. 10. 1578 an den Jesuitenpater Pablo Hernández in Madrid auf das entsprechende Diktum des Nuntius an, das in den Obras completas (s. Anm. 1) in einer Fußnote wiedergegeben wird: famina inquieta, andariega, desobediente y contumaz“ -“ein unruhiges, herumstreunendes, ungehorsames und verstecktes Weib“, (vgl. 930).

16 U. Dobhan, Gott-Mensch-Welt in der Sicht Teresas von Avila. Frank­furt 1978, 393.

17 Poesias. In: Obras completas i s. Anm. 1) 499.

18 Vgl. J. Sudbrack (s. Anm. 13) 112.

19 Poesias. In: Obras completas (s. Anm. 1) 51 1.

20 Nach E. Lorenz („Nicht alle Nonnen dürfen das“. Teresa von Avila und Pater Gracián - die Geschichte einer Freundschaft. Freiburg 1983, 60) gehört dieser Brief zu den schönsten der Weltliteratur.

21 Zit. nach U. Dobhan (s. Anm. 16) 55.

22 Poesias: Ya no durmáis (Una profesión). In: Obras completas (s. Anm. 1) 508. Reinhold Schneider hat in seinem Roman über Philipp 11. (von 1931, Nachwort 1953) dem Kapitel über Teresa zwei Sätze aus diesem Lied vorangestellt: („Ya no durmáis, no durmáis, / Pues que no hay paz en la tierra.“ (Schlaft nicht, schlaft nicht, / Denn es ist kein Friede auf Erden).

23 Poesias. In: Obras completas (s. Anm. 1) 501.

24 Zit. nach Gertrud von le Fort, Die Letzte am Schafott. München 1931, 5.



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Letzte Änderung am 19. März 1999 um 16:00